Satzung des YCSTR e.V.Stralsund

Vereinssatzung des YC-Strelasund e.V. (Stand: 01.04.2016)

  1. Der Club trägt den Namen “ Yachtclub Strelasund e.V. “ und als Abkürzung die Buchstaben YCSTR. Der Sitz des Clubs ist Stralsund.
  2. Der Yachtclub Strelasund e.V.  wurde  am 29.03.1990  gegründet durch  Zusammenschluss des
    - am 12.04.1948 unter dem Namen "SV Anker Stralsund", seit 1951 "Sektion Segeln der BSG Motor Stralsund", gegründeten Vereins der Segelsportler und  des
    - im April 1962 unter dem Namen "ADMV , Sparte Motorbootsport", seit 1974 "Motorwassersportclub Strelasund", gegründeten Vereins der Motorbootsportler.
  3. Der Club ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Stralsund  unter der Nummer VR I eingetragen. Als Clubstander führt  der Club  einen Dreieckswimpel in den  Farben blau mit weißem  Längsstrich und dem Stadtwappen von Stralsund (Kreuz mit Pfeilspitze in rot) in einem weißen Wappenfeld.
  4. Das Geschäftsjahr des Clubs ist das Kalenderjahr

  1. Der Club  verfolgt  ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Clubs  ist die Pflege und Förderung des Segel- und Motorbootsports als Breiten- und Leistungssport sowie des Jugendsegelns. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Bereitstellung und Unterhaltung von Anlagen zur Ausübung des Segel- und Motorbootsports, die Veranstaltung von Regatten, die praktische und theoretische Weiterbildung seiner Mitglieder mit dem Ziel, das seemännische Können und damit die Sicherheit auf  dem Wasser ständig zu erhöhen.
     Als eine Grundlage dazu wird die Erhaltung, Pflege und Entwicklung des „Seglerhafens Zum Kleinen Dänholm“ sowie der in seiner Obhut befindlichen Liegeplätze, bei minimalen Kosten und entsprechenden Arbeitsleistungen laut Ordnung durch die Mitglieder, angesehen.
  3. Der Club ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Clubs dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Clubs fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Er vertritt  die Interessen seiner Mitglieder gegenüber den einschlägigen Behörden, den Hafenverwaltungen sowie anderen öffentlichen Einrichtungen der  Schifffahrt und ist um eine loyale Zusammenarbeit der Teilnehmer am Wassersport  mit der Berufsschifffahrt bemüht.
  5. Der Club ist bestrebt, allseitige  Kameradschaft durch regelmäßige Zusammenkünfte und sportliche Veranstaltungen zu fördern, Natur- und Umweltschutz zu pflegen und Anforderungen darauf zu unterstützen.
  6. Darüber hinaus verfolgt der Club das Betreiben von Ausgleichssport nach den Richtlinien des Deutschen Sportbundes besonders im Bereich des Kinder- und Jugendsportes.

1. Die Kinder und Jugendlichen des Clubs werden gesondert gefördert und in Trainingsgruppen zusammengefasst.

2. Die Leitung des Trainings- und Wettkampfbetriebes der Trainingsgruppen obliegt dem vom Vorstand berufenen Sportwart für den Kinder- und Jugendsport.

  1. Mitglied kann jede Person ohne Ansehung politischer, religiöser oder weltanschaulicher Gesichtspunkte werden.
  2. Der Club hat folgende Mitglieder:
    • ordentliche Mitglieder
      Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und nicht zu den folgenden Mitgliedern zählen;
    • Mitglieder
      Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und kein Bootseigner sind. Ein Wechsel zum „ordentlichen Mitglied“ bedingt die Erfüllung der Voraussetzungen der Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung.
    • jugendliche Mitglieder
      Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Mit Erreichen der Altersgrenze können sie unter Erfüllung der Voraussetzungen der Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung zu ordentlichen Mitgliedern werden oder sie beantragen etwas anderes. Die Zahlung des  Aufnahmebeitrags  gemäß Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung entfällt nur, wenn sie mindestens  4 Jahre vor Eintritt als „ordentliches Mitglied“ „jugendliches Mitglied“ des Clubs waren. Jugendliche Mitglieder haben kein Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung;
    • fördernde Mitglieder
      natürliche oder juristische Personen, welche die Zwecke des Clubs unterstützen, ohne den Wassersport auf den Clubanlagen auszuüben. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht;
    • Ehrenmitglieder
      Personen, die sich durch ihren Einsatz für den Club besondere Verdienste erworben haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung bestimmt und können von der Beitragspflicht befreit werden. Ehrenmitglieder haben das Recht das Clubabzeichen mit goldenem Kreuz zu tragen;

  1. Der Antrag auf Aufnahme in den Club ist schriftlich an den Vorstand zu richten. Aufnahmeanträge Minderjähriger bedürfen der schriftlichen Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters. Es sind  die Personalien  anzugeben, gegebenenfalls Ausbildung und bisherige Tätigkeit im Wassersport sowie die Daten der im Eigentum oder Miteigentum stehenden Boote.
  2. Nach Prüfung des Antrages entscheidet der Vorstand über die Aufnahme und den Mitgliederstatus. Lehnt der Vorstand einen Aufnahmeantrag ab, so hat der Antragsteller ein Einspruchsrecht an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung, welche in diesem Fall abschließend über den Aufnahmeantrag entscheidet.
  3. Bei der Aufnahme in den Club muss sich das Mitglied für die Dauer seiner Mitgliedschaft verpflichten, am Bankeinzugsverfahren für die Verpflichtungen gemäß der Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung teilzunehmen. Das hat das Mitglied auf dem Aufnahmeantrag rechtsverbindlich zu erklären. Änderungen der Bankverbindung sind dem Club unverzüglich mitzuteilen.
  4. Für die Beitragsverpflichtungen nicht geschäftsfähiger Mitglieder (Minderjährige) haften diese und deren gesetzliche Vertreter als Gesamtschuldner.

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss.
  2. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen sämtliche Rechte des Mitglieds im Club. Die Verpflichtungen, die dem Mitglied bis zum Ende seiner Mitgliedschaft gegenüber dem Club entstanden sind, bleiben bis zu deren vollständiger Erfüllung bestehen. Irgendwelche Ansprüche an den Club oder dessen Vermögen bestehen nicht.
  3. Der Austritt aus dem Club kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen. Die schriftliche Austrittserklärung muss dem Vorstand bis zum 30. September des jeweiligen Jahres vorliegen.
  4. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung der Aufnahmegebühr, des Eigenleistungsausgleichs, des Jahresbeitrages, des Ausgleichs für nicht geleistete Arbeitsstunden oder einer Umlage im Rückstand ist. Die Streichung darf erst erfolgen, wenn nach Absendung des zweiten Mahnschreibens ein Monat vergangen ist und die Zahlung nicht erfolgt ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
  5. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Clubsinteressen in grober Weise verstoßen hat, durch Beschluss des Vorstandes aus dem Club ausgeschlossen werden. Ein solcher Verstoß liegt insbesondere dann vor, wenn das Mitglied das Ansehen des Clubs in der Öffentlichkeit nachhaltig geschädigt oder gegen die Satzung in erheblichem Maße verstoßen oder Anordnungen der Cluborgane schwerwiegend zuwider gehandelt oder sich wiederholt grob unsportlich oder unkameradschaftlich verhalten hat. Vor dem Beschluss ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur persönlichen oder schriftlichen Stellungnahme zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied bekannt zu geben. Mit der Bekanntgabe ruht das Recht des Mitglieds auf Benutzung der Clubanlagen. Gegen den Beschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht zur Berufung an die nächste ordentliche Mitgliederversammlung zu, welche in diesem Fall endgültig über den Ausschluss bzw. über die Aufhebung des Ausschlussbeschlusses des Vorstandes entscheidet. Die Berufung muss innerhalb von einem Monat nach Zugang des Beschlusses schriftlich beim Vorstand eingegangen sein. Versäumt das Mitglied die Frist oder bestätigt die Mitgliederversammlung den Ausschluss, ist die Mitgliedschaft beendet.

  1. Auf Vorschlag des Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung über die Erhebung und die Höhe einer Aufnahmegebühr. Die Aufnahmegebühr ist mit dem Eintritt fällig. Im zweiten Halbjahr eintretende Mitglieder (Datum der Aufnahmebestätigung) zahlen für  das Aufnahmejahr nur den halben jeweiligen Mitgliedsbeitrag innerhalb von 30 Tagen nach Aufnahmebestätigung.
  2. Jedes Mitglied ist verpflichtet, einen Jahresbeitrag zu leisten, der zum Ende des Monats Februar eines Jahres bzw. mit Aufnahme in den Club fällig ist. Bei Nichtentrichtung des Beitrages bis einen Monat nach festgelegtem Termin eines Jahres erlischt automatisch das Nutzungsrecht für die Clubanlagen bis zur vollständigen Bezahlung.
  3. Die Höhe des Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt.    Weitere Einzelheiten regelt die Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung.
  4. Einem Mitglied, das unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten ist, kann der Beitrag gestundet oder für die Zeit der Notlage ganz oder teilweise erlassen werden. Über einen Stundungs- oder Erlassantrag entscheidet der Vorstand.
  5. Gebühren  für die Nutzung von clubeigenen Booten, Geräten und Anlagen sowie  für Clubembleme (Stander, Anstecknadeln, Wappen etc.) regelt die Beitrags- und Gebühren- und Leistungsordnung.
  6. Die Mitgliederversammlung kann nach einem Vorschlag des Vorstands Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf besteht und dieser durch den Clubzweck gedeckt ist. Die Höhe einer Umlage darf 1.000,- €  nicht überschreiten.
  7. Jedes Mitglied ist verpflichtet, eine vom Vorstand festgesetzte Anzahl von Arbeitsstunden pro Jahr abzuleisten. Nicht abgeleistete Arbeitsstunden werden finanziell ausgeglichen. Näheres regelt die Beitrags-, Gebühren- und Leistungsordnung.
  8. Der Club nutzt, wo möglich, die Vorteile des Bankeinzugsverfahrens. Alle Zahlungsverpflichtungen der Mitglieder gegenüber dem Club werden bei Fälligkeit mittels Lastschrift eingezogen.

Die Clubmitglieder haben nach Art ihrer Mitgliedschaft und im Rahmen der erlassenen Ordnungen das Recht, die Anlagen, Einrichtungen und Geräte des Clubs zu benutzen, in den Abteilungen des Clubs Sport zu treiben, sowie an seinen Veranstaltungen teilzunehmen.
 
Alle Boote der Mitglieder führen den Clubstander und die Bezeichnung des Clubs (YCSTR). Alle Mitglieder sind zum Tragen des Clubabzeichens berechtigt.
 
Alle Mitglieder sind verpflichtet, den durch diese Satzung und die Ordnungen übertragenen Pflichten nachzukommen und die Interessen des Clubs zu wahren.
 
Alle Mitglieder haben als Sportler bei der Ausübung des Wassersports die seemännischen Yachtgebräuche, die einschlägigen Vorschriften der entsprechenden Verbände und des Natur- und Umweltschutzes zu beachten.

  1. Für besondere Verdienste um den Club oder den Wassersport verleiht der Vorstand folgende Auszeichnungen an Mitglieder
    • Anerkennung für hervorragende Leistungen
    • Clubabzeichen mit bronzenem Kranz
    • Clubabzeichen mit silbernem Kranz
    • Clubabzeichen mit goldenem Kranz
  2. Die Ehrenmitgliedschaft wird als höchste Auszeichnung durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes verliehen.

Die Organe des Clubs sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der erweiterte Vorstand.

  1. Die Mitgliederversammlung besteht aus allen stimmberechtigten Mitgliedern. Sie wird vom Vorsitzenden oder in dessen Abwesenheit vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.
  2. Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet jährlich, möglichst im ersten Quartal eines Geschäftsjahres, statt.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet auf Antrag von mindestens 10 % der stimmberechtigten Mitglieder oder auf Beschluss des Vorstandes statt. Ein Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat den Gegenstand der Tagesordnung genau zu bezeichnen.
  4. Die Mitgliederversammlung ist durch den Vorstand schriftlich mit einer Frist von 3 Wochen (Datum des Poststempels) unter Bekanntgabe der Tagesordnung mittels einfachem Brief an die letztbekannte Anschrift einzuberufen. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied des Clubs schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die schriftliche Einladung kann durch eine Einladung per E-Mail ersetzt werden, wenn das Mitglied einem solchen Verfahren zuvor durch Bekanntgabe seiner E-Mailadresse zugestimmt hat. Die Einladung gilt dann als zugegangen, wenn sie an die letzte dem Club schriftlich bekannt gegebene E-Mail Adresse gerichtet ist.
  5. Anträge an die Mitgliederversammlung können von allen Mitgliedern sowie vom Vorstand gestellt werden und müssen spätestens 1 Woche vor dem Termin der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich oder per E-Mail vorliegen.

  1. Die Mitgliederversammlung ist neben den ihr durch diese Satzung zugewiesenen Zuständigkeiten insbesondere zuständig für:
    • die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes;
    • die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplanes für das laufende Geschäftsjahr;
    • die Entlastung des Vorstands;
    • die Wahl des Vorstands;
    • die Wahl der zwei Kassenprüfer;
    • Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Clubauflösung;
    • Beschlussfassung über fristgerecht eingegangene Anträge [§ 9 (5)];
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist nur zuständig für die Behandlung und Beschlussfassung zu dem Tagesordnungspunkt für den sie einberufen wurde.
  3. Über nicht fristgerechte Anträge (Dringlichkeitsanträge) kann in der Mitgliederversammlung nur beraten und Beschluss gefasst werden, wenn zuvor die Dringlichkeit des Antrags mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen befürwortet wurde. Satzungsänderungen können nicht aufgrund von Dringlichkeitsanträgen beschlossen werden.
  4. Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, sofern sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
  5. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen; andere Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
  6. Sofern keine geheime Wahl beantragt wird, finden Wahlen grundsätzlich in offener Abstimmung statt.
  7. Die von der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren. Das Beschlussprotokoll ist vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

  1. Der Vorstand besteht aus der/dem
    • Vorsitzenden
    • stellvertretenden Vorsitzenden
    • Kassenwart/in
    • Schriftführer/in
    • Jugendwart/in
  2. Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Kassenwart/in, der/die Schriftführer/in und der/die Jugendwart/in. Der Club wird gerichtlich und außergerichtlich durch jeweils zwei von ihnen gemeinsam vertreten.
  3. Zur Ergänzung des Vorstandes werden  Leiter ausgewählter  Arbeitsgruppen in den erweiterten Vorstand berufen.
  4. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von jeweils 4 Jahren in der Weise gewählt, dass der/die Vorsitzende und der/die Schriftführer/in in den Jahren mit ungerader Jahreszahl und der/die stellvertretende Vorsitzende und der/die Kassenwart/in sowie der/die Jugendwart/in in Jahren mit gerader Jahreszahl gewählt werden. Sie bleiben bis zur Neuwahl im Amt.
  5. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen kommissarischen Vertreter bestellen. 
Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.

Jede  Mitgliederversammlung  kann  die  Abwahl  eines  Vorstandsmitgliedes  in geheimer Abstimmung beschließen, wenn ein solcher Punkt in der Tagesordnung enthalten oder ein entsprechender Antrag gestellt worden ist.

  1. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Clubs.
  2. Der Vorstand kann zur Unterstützung bei der Erfüllung seiner Aufgaben Personen bestellen oder Ausschüsse bilden.
  3. Die Vorstandsitzungen werden vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
  4. Bei Verstößen gegen die Satzung, clubschädigendem oder unsportlichem Verhalten, Zuwiderhandlungen gegen Anordnungen des Vorstandes oder des Hafenwarts durch ein Mitglied kann der Vorstand dem Mitglied eine Verwarnung aussprechen oder ein befristetes Nutzungsverbot der Clubanlage erteilen. Vor Verhängung der Ordnungsmaßnahme ist dem Mitglied rechtliches Gehör zu geben.
  5. Zu Änderungen der Satzung, die gesetzlich erforderlich sind oder werden, ebenso für Änderungen, die sich aus den Satzungen der Verbände ergeben, bei denen der Club notwendiger Weise Mitglied ist, ist der Vorstand ermächtigt.
  6. Der Vorstand hat über folgende Geschäftsvorgänge zu entscheiden:
    • Anschaffungen,  Reparaturen   und   Verkäufe  von  mobilem  Clubvermögen  aller  Art Wert von über 5% der  Summe  des  letzten beschlossenen  Etats - je Einzelfall - sofern  für den Geschäftsvorgang im Etat ein Posten vorgesehen ist.
    • Anschaffungen,  Reparaturen  und  Verkäufe von mobilem Clubvermögen im Wert von über 3% der Summe  des  letzten  beschlossenen Etats - je Einzelfall - sofern  für den Geschäftsvorgang kein Posten vorgesehen ist. Der Gesamtetat darf nicht  überschritten werden.
    • Abschluss von Verträgen aller Art, die  den Club im jeweiligen Etatjahr und/oder in den Folgejahren mit mehr als 5% der  Summe des letzten  beschlossenen Etats  belasten, sofern für den Geschäftsvorgang im Etat ein Posten vorgesehen ist.
    • Abschluss  von  Verträgen  aller  Art, die  den Club  im jeweiligen  Etatjahr  und/oder in den Folgejahren mit  mehr als 3% der Summe  des letzten beschlossenen Etats  belasten, sofern für den Geschäftsvorgang im Etat kein Posten vorgesehen  ist. Der  Gesamtetat darf nicht überschritten werden.
    • Genehmigung der Ordnungen und ihre Änderungen (soweit dafür nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist)
    • Vorbereitung der Mitgliederversammlungen
    • bedeutende Pachtverträge (Vorschlag für Mitgliederversammlung)
    • langfristige Anlagen des Clubvermögens (Vorschlag für Mitgliederversammlung)
    • Aufnahme von Schulden (Vorschlag für Mitgliederversammlung)
    • Aufnahme natürlicher und juristischer Personen als Clubmitglieder
    • Schlichtung von clubinternen Differenzen persönlicher Natur zwischen einzelnen Mitgliedern, zwischen Mitgliedern und dem Vorstand, sowie zwischen Organen des Clubs.
    • Bildung von Arbeitsgruppen zur Lösung spezieller Aufgaben des Clubs bei gleichzeitiger Berufung der jeweiligen Leiter in den erweiterten Vorstand
  7. Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung bei der Führung der Clubgeschäfte folgende Maßnahmen ergreifen:
    1. Ernennung von Arbeitsgruppenleitern
      Der Vorstand ernennt befähigte Clubmitglieder  seiner Wahl für frei vereinbarte Zeiträume zu Arbeitsgruppenleitern für bestimmte Aufgabengebiete. In jedem Fall ist der Vorstand für die Tätigkeit der Arbeitsgruppenleiter verantwortlich.
    2. Erlass von Ordnungen
      Für alle in  dieser Satzung   nicht geregelter  Fragen betreffs der Arbeit der Arbeitsgruppenleiter, der  Nutzung der   Clubanlagen  und -boote  sowie  allgemeiner Fragen   des  Zusammenlebens im Club, erlässt der Vorstand Ordnungen. Sie bedürfen der einfachen Mehrheit im Vorstand.
    3. Die  folgenden Ordnungen sind  vom Vorstand   vorzubereiten und von der Mitgliederversammlung zu beschließen:
      • Beitrags-, Gebühren- und  Leistungsordnung
      • Gebührenordnung für Gäste
      • Hafenordnung

Eine Haftung des Clubs, seiner Organe, Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen sind beschränkt auf Vorsatz und grobe  Fahrlässigkeit. Davon ausgenommen bleiben Haftungsansprüche, für die im Rahmen des über den Landessportverband Mecklenburg-Vorpommern bestehenden Sportversicherungsvertrages Deckungsschutz besteht.

Die Kassenprüfer werden für 4 Jahre von der Mitgliederversammlung gewählt und überwachen die Kassengeschäfte und das Rechnungswesen des Clubs. Es sollen Clubmitglieder gewählt werden, denen die Probleme des Rechnungswesens nicht fremd sind. Sie dürfen keine Ämter im Club bekleiden.

Hierzu können sie jederzeit Einsicht in und Vorlage der dazu erforderlichen Unterlagen sowie notwendige Auskünfte verlangen. Dem Vorstand ist sofort, den Mitgliedern auf der nächsten Mitgliederversammlung Bericht über die erfolgten Prüfungen zu erstatten. 

Die Kassenprüfer kontrollieren insbesondere die Bücher und die Kasse des Clubs auf

  1. rechnerische Richtigkeit
  2. lückenloses Vorhandensein aller Belege
  3. Übereinstimmung der Bank- und Kassensalden mit der Jahresrechnung
  4. die Verbuchung von Einnahmen und Ausgaben.
  5. bei Ausgabenposten nach § 14 Punkt (6) die
    • Berechtigung nach der Satzung
    • Übereinstimmung mit dem Etat
    • Übereinstimmung mit einem Beschluss der Mitgliederversammlung.

Die durch den YC Strelasund e.V. erworbenen bzw. von seinen Mitgliedern geschaffenen Grundstücke und Anlagen sind unveräußerliches und unteilbares Eigentum des Yachtclubs Strelasund e.V.. Die Nutzung erfolgt durch die Mitglieder des Clubs und seiner Gäste.

  1. Der Club erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten seiner Mitglieder zur Erfüllung einer Satzungszwecke und Aufgaben im Rahmen der Mitgliederverwaltung.
  2. Als etwaiges Mitglied von Fachverbänden und dem DSV ist der Club verpflichtet, bestimmte personenbezogene Daten dorthin sowie an den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. zu melden.
  3. Über den Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern e.V. und die Fachverbände wurden Versicherungen abgeschlossen, aus denen der Club und/oder seine Mitglieder Leistungen beziehen können. Soweit es zur Regulierung von Schäden erforderlich ist, übermittelt der Club personenbezogene Daten seiner Mitglieder an das zuständige Versicherungsunternehmen. Der Club stellt hierbei sicher, dass der Empfänger die Daten ausschließlich dem Übermittlungszweck gemäß verwendet.
  4. Im Zusammenhang mit seinem Sportbetrieb sowie sonstigen satzungsgemäßen Veranstaltungen veröffentlicht der Club personenbezogene Daten, Texte, Fotos und Filme seiner Mitglieder in den Schaukästen des Clubs sowie auf seiner Homepage und übermittelt diese Daten ggf. zur Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien. Dies betrifft insbesondere Start- und Teilnehmerlisten bei Regatten, Ergebnisse und erfolgreiche Sportler, Wahlergebnisse sowie bei sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. Die Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei, neben Fotos und Filmen, auf Name, Club- und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Club und soweit aus sportlichen Gründen erforderlich — Alter oder Geburtsjahrgang.
  5. Ein Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung von Einzelfotos seiner Person widersprechen. Ab Zugang des Widerspruchs unterbleibt die Veröffentlichung / Übermittlung und der Club entfernt vorhandene Fotos von seiner Homepage.
  6. In den Schaukästen des Clubs sowie auf seiner Homepage berichtet der Club auch über Ehrungen, Geburtstage und weitere persönliche Ereignisse seiner Mitglieder. Hierbei werden Fotos von Mitgliedern und personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht. Berichte über Ehrungen nebst Fotos darf der Club - unter Meldung von Name, Funktion im Club, Club- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer - auch an andere Print- und Telemedien sowie elektronische Medien übermitteln. Im Hinblick auf diese Veröffentlichungen kann das betroffene Mitglied jederzeit gegenüber dem Vorstand schriftlich allgemein oder für einzelne Ereignisse widersprechen. Der Club entfernt dann die Daten und Einzelfotos des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet auf künftige Veröffentlichungen / Übermittlungen.
  7. Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Club die Kenntnisnahme erfordern. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte (z.B. Minderheitenrechte nach § 37 BGB) benötigt, wird ihm eine gedruckte Kopie der Liste gegen die schriftliche Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht zu anderen Zwecken Verwendung finden.
  8. Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der Erhebung, Verarbeitung (Speicherung, Veränderung, Übermittlung) und Nutzung ihrer personenbezogenen Daten in dem vorgenannten Ausmaß und Umfang zu. Eine anderweitige, über die Erfüllung seiner satzungsgemäßen Aufgaben und Zwecke hinausgehende Datenverwendung ist dem Club nur erlaubt, sofern er aus gesetzlichen Gründen hierzu verpflichtet ist. Ein Datenverkauf ist nicht statthaft.
  9. Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Empfänger und den Zweck der Speicherung sowie auf Berichtigung, Löschung oder Sperrung seiner Daten. Nach Beendigung der Mitgliedschaft werden diese Daten wieder gelöscht. Personenbezogene Daten, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahre durch den Vorstand aufbewahrt.

  1. Die Auflösung des Clubs kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Clubs oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Clubs  der Hansestadt Stralsund (Abteilung Sport) zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung der zuständigen Finanzbehörde ausgeführt werden.

Durch Beschluss der Mitgliederversammlung vom 01.04.2016 wird die Satzung vom 09.03.2007 ersetzt.
 
Stralsund, den 01.04.2016

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